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Neue MRTs im offenen Ambiente

Aus der modernen Diagnostik ist die Kernspintomografie, auch Magnetresonanztomografie (MRT) genannt, heute kaum noch wegzudenken. Zur Untersuchung „in die Röhre“ zu müssen, ist jedoch für nicht wenige Menschen ein Problem. Ein „offenes“ MRT ist für den Patienten sicher angenehmer, aber nur die neueste Generation dieser Geräte kann es von der Bildqualität her mit den herkömmlichen Tomografen aufnehmen. In der Klinik „Helle Mitte“ in Berlin stehen den angeschlossenen Praxen jetzt gleich zwei hochmoderne Philips-INGENIA-MRTs mit 1,5 Tesla Feldstärke im offenen Ambiente zur Verfügung, wie Holger Schulz, Geschäftsführer der Klinik „Helle Mitte“ GmbH im Interview mit der ORTHOpress berichtete. Das gesamte Interview finden Sie hier: Helle-Mitte-Orthopress-3-2013.pdf (262 KB)

Überblick

Die Klinik "Helle Mitte" verfügt ebenfalls über mehrere Kernspintomografen. Diese Geräte - auch als Magnetresonanztomografen (MRT) bezeichnet- dienen unter anderem zur genauen Untersuchung der Wirbelsäule und seiner Weichteilstrukturen.

Gemäß unserer fachübergreifenden Konzeption betreiben wir die Kernspintomografie in Form einer Apparategemeinschaft in Zusammenarbeit mit erfahrenen, ambulant tätigen Radiologen.

Der Kernspintomograf hat eine Feldstärke von 1,5 Tesla und ist somit ein sogenanntes Hochfeldmagnetresonanztomografiegerät. Dies und seine moderne Bauart ermöglichen eine detaillierte Darstellung der den Arzt interessierenden anatomischen Strukturen in höchster Bildqualität. Darüber hinaus zeichnet er sich durch sehr kurze Untersuchungszeiten und ein offenes Design mit hohem Untersuchungskomfort für die Patienten aus. Natürlich lassen sich mit diesem Gerät auch alle anderen Organe und Körperabschnitte untersuchen.

ANWENDUNGSSPEKTRUM

Kopf und Wirbelsäule

  • Ausschluss degenerativer, traumatisch bedingter, tumoröser oder entzündlicher Erkrankungen an der Wirbelsäule wie z.B.: Bandscheibenprolaps, unfallbedingte Verletzungen, Entzündungen, Tumore u.a. Funktionelle Untersuchungen der Wirbelsäule wie z.B.
  • Bewegungsstudien im Halswirbelsäulenbereich zum Ausschluss von Instabilitäten nach Schleudertrauma
  • Ausschluss degenerativer, traumatisch bedingter, vaskulärer, tumoröser oder entzündlicher Erkrankungen des Kopfes wie z.B.: Raumforderungen, Blutungen, Durchblutungsstörungen, Hirnentzündungen, (Encephalititiden) u.a.
  • Darstellungen aller hirn- und hirnversorgenden Gefässe (Angiografie) mittels Phasenkontrast- u./o. kontrastmittelunterstüzender Bolusangiografie
  • Funktionelle Beurteilung von Hirnleistungsstörungen und/oder Hirndurchblutungsstörungen mittels cerebraler Diffusions- und Perfussionsuntersuchungen

Muskel- und Skelettsystem

  • Ausschluss degenerativer, traumatisch bedingter, tumoröser oder entzündlicher Erkrankungen des Sklelettsystems wie z.B.: Versteckte (occulte) Frakturen, Pseudarthrosen („Scheingelenke“), Knochentumore Knochenprellungen nach Trauma (bone bruises), Entzündungen nach Überlastung u.a.
  • Ausschluss degenerativer, traumatisch bedingter, tumoröser oder entzündlicher Erkrankungen des Muskel- oder Bändersystems wie z.B.: Muskelriss, Bänderriss, Gelenkbinnenschäden nach Trauma oder Überlastung, Muskeltumore u.a.

Bauch - Becken - Beine

  • Ausschluss und Verlaufskontrolle von tumorösen Erkrankungen der Leber, Niere, Nebennieren und der Organe des kleinen Beckens
  • Beckenmessungen zur Beurteilung des Geburtskanales bei Schwangeren
  • Gefässdarstellung (Angiografie) der Bauch- Becken- Beingefässe wie z.B. bei: Durchblutungsstörungen, Thrombosen, Missbildungen u.a.

Das hier aufgeführte Anwendungsspektrum repräsentiert natürlich nur einen Teil der möglichen Untersuchungen und Untersuchungstechniken.

Notwendig ist, dass vor jeder MRT-Untersuchung eine konkrete Fragestellung vorhanden sein muss. Diese wird in der Regel vom behandelnden Arzt, der den Patienten untersucht hat, seine Krankheitsvorgeschichte und seine Beschwerden kennt, getroffen. Vorhandene Vorbefunde oder Voruntersuchungen wie zum Beispiel Röntgenaufnahmen, Laborbefunde etc. sind ebenfalls sehr wichtig und wenn möglich vom Patienten mitzubringen.